Auf dieser Seite gibt es von mir ein paar Anregungen dazu, wie ihr die richtige Motivation für euer Fernstudium findet. Gleichzeitig könnt ihr feststellen, ob so ein Fernstudium das Richtige für euch ist.

Intrinsische Motivation

Sprechen wir erst einmal über das Thema Motivation an sich. Ich hoffe, der Wunsch zu studieren und damit einen Bachelor- oder Master-Abschluss zu machen, kommt von EUCH, ist EUER ganz persönliches Ziel, ist etwas, dass IHR erreichen wollt. IHR sucht einen Studiengang, der EUCH begeistert und fasziniert, IHR habt Interesse daran, mehr über das Thema eures Studiengangs zu erfahren, IHR wollt euch neues Wissen aneignen und weiterbilden.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg
Motivation aus eigener Kraft

Wenn ihr euch den Willen anderer aufzwingt, nur studiert, um des Studiums willen, weil alle studieren, weil studieren „in“ ist, weil ein Studium von allen Unternehmen gefordert wird, dann werdet ihr wohl kaum drei Jahre durchhalten. Oder? Hinterfragt die Gründe, auf denen ihr eure Entscheidung für ein Studium aufbaut, denn so ein Studium soll auch Spaß machen.

Freizeitgestaltung

Um herauszufinden, ob ihr den zeitlichen Herausforderungen eines Fernstudiums gewachsen seid, solltet ihr einen genauen Blick auf eure Tagesabläufe, sprich eure täglichen Routinen und eure Freizeitgestaltung werfen. Folgende Fragen fallen mir dazu ein:

  • Wieviele Stunden pro Woche arbeitet ihr?
  • Wie lang sind eure Fahrtwege ins Büro?
  • Welche Hobbies habt ihr?
  • Wieviel Zeit verbringt ihr mit Freunden und Familie?
Motivation durch optimale Freizeitgestaltung
Motivation durch optimale Freizeitgestaltung

Die Beantwortung dieser Fragen ist wichtig, um herauszufinden, wieviel freie Zeit euch täglich für ein Fernstudium zur Verfügung stehen würde. Dabei könnten z. B. längere Fahrtwege mit öffentlichen Verkehrsmitteln für’s Lernen genutzt werden. Wenn ihr viel und gerne reist, gibt es auch im Flieger oder am Strand die Möglichkeit nicht in einem Roman, wohl aber mal in einem Studienskript zu schmökern. 😉

Seid euch aber auch darüber im Klaren, dass Zeit für Hobbies oder Freunde gegebenenfalls reduziert werden müssen, je nachdem welche Priorität ihr eurem Studium einräumen wollt. Da von Hochschulen oft unterschiedliche Zeitmodelle angeboten werden, liegt diese Entscheidung in eurer Hand. Bei der Wahl eines Vollzeitstudiums (36 Monate) solltet ihr Freizeitaktivitäten hintenan stellen, bei einem Teilzeitmodell (48-72 Monate) könnt ihr die Zügel sicherlich etwas lockerer halten.

Wichtig ist: Wenn ihr eure Freizeit strukturiert und eurem Fernstudium genügend Zeit einräumt, setzt ihr euch nicht unnötig unter Druck und könnt entspannt lernen.

Planung der Lern- und Prüfungsphasen

Ich habe viele Kommilitonen und Kommilitoninnen, die große Wandkalender nutzen, um nicht nur Prüfungstermine einzutragen, sondern ihren gesamten Lernprozess zu planen. Jetzt geht es nicht darum, eure Wände möglichst großflächig mit Terminplanern zu bekleben, sondern darum euren Lernfortschritt zu visualisieren.

Gute Planung ist alles
Motivation dank guter Planung

Wenn ihr eure Lern- und Prüfungsphasen im Voraus plant, stellt ihr sicher, dass ihr nicht in Verzug geratet und euer Studium somit im vertraglich festgelegten Zeitraum schafft. So sieht meine Planung z. B. jeden Monat zwei Wochen Bearbeitungszeit für das Studienskript und die Online-Tests vor sowie eine Woche Zeit zum Lernen, um dann in der letzten Woche des jeweiligen Monats einen Prüfungstermin festsetzen zu können (im Vollzeitmodell der IUBH sollte man ein Modul pro Monat schaffen). Visualisierungen helfen euch dabei, eure Ziele im Auge zu behalten.

Zielsetzungen

A propos Ziele. Zielsetzungen sind wichtig. Dabei geht es nicht nur darum, einen Master- oder Bachelor-Abschluss anzustreben, sondern viele kleine Etappenziele auf dem Weg dorthin zu erreichen. Das kann z. B. eine Prüfung sein oder der Abschluss von drei oder sechs Modulen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Auch euer Notendurchschnitt kann schnell zu einem wesentlichen Motivationstreiber werden. Sobald ihr die ersten Prüfungen erfolgreich bestanden und dabei gute Leistungen gezeigt habt, seid ihr bestrebt, euren Notendurchschnitt zu halten. Wer einen weniger guten Start hatte, wird das Ziel haben, seinen Notendurchschnitt zu verbessern (hoffe, ich jedenfalls). Eine Note ist eine Belohnung, ist eine Motivation.

Motivation dank guter Noten
Motivation dank guter Noten

Ich oute mich an dieser Stelle als Streber. 😉 Nach meinen ersten drei Prüfungen liegt mein Notendurchschnitt bei 1,2. Das baut mich echt auf, zeigt mir aber auch, dass ich mein Lernpensum beibehalten muss, wenn ich auf diesem Niveau bleiben will. Ihr bekommt schnell ein Gefühl dafür, wieviel Zeit ihr für’s Lernen investieren müsst, um einen bestimmten Notendurchschnitt zu halten.

Austausch mit Gleichgesinnten

Sucht den Austausch mit euren Kommilitonen und Kommilitoninnen, egal ob innerhalb eures Studiengangs oder studienübergreifend. Ja, das ist auch bei einem Fernstudium möglich. Klar sitzt ihr oft einsam vor eurem heimischen PC (klingt jetzt vielleicht etwas dramatisch, ist aber harmlos). Tatsache ist, ihr seid da draußen nicht allein. Ihr seid auch nicht die Einzigen, die mal einen Durchhänger oder ein Motivationstief haben. Das ist menschlich, das ist okay und anderen Studierenden geht es genauso.

In meiner B.A. Digital Business WhatsApp Gruppe sind nun schon mehr als 50 Studentinnen und Studenten, die sich gegenseitig aufbauen und antreiben, die Glück wünschen, Daumen drücken, Erfolge teilen und feiern. Ein weiterer positiver Effekt: wir lernen uns besser kennen, indem wir über Hobbies plaudern, Reiseerlebnisse oder Bilder von unserer Lernumgebung posten. Da wird viel gelacht. Diese Community motiviert.

Motivation durch den Austausch mit anderen Studierenden
Motivation durch den Austausch mit anderen Studierenden

Und wenn man mal ein Gesicht sehen will, dann trifft man sich, ruft einen Stammtisch ins Leben und tauscht bei einem Bierchen Erfahrungen aus.

Lern- und Prüfungsoptionen

Am Beispiel der IUBH will ich verdeutlichen, dass auch organisatorische Strukturen oder z. B. die zur Verfügung stehenden Lern- und Prüfungsoptionen einen hohen Einfluss auf die Motivation haben können.

Stellt euch vor, zu all euren Fragen rund um das Studium gäbe es umfangreiche FAQs und regelmäßige Online-Sprechstunden würden euch mit verschiedenen Services und Systemen der Hochschule vertraut machen. Zahlreiche digitale Technologien würden euren Studienalltag erleichtern: ihr könntet Studienkripte, die euch als interaktive Bücher angeboten werden, unterwegs auf eurem Tablet durcharbeiten, auf Lerninhalte in Form von Podcasts, Vodcasts und Präsentation zugreifen, euch über Live-Tutorien direkt mit eurem Tutor austauschen. Stellt euch vor, ihr könntet bestimmen, wann und wo ihr eure Prüfungen schreibt?

Klingt gut? Motiviert? All das sind Angebote der IUBH. Mich motivieren sie. Mich überzeugen sie, denn damit gibt mir die Hochschule die Möglichkeit, mich voll und ganz auf mein Studium zu konzentrieren. Ich genieße die Flexibilität, die ich von einem Fernstudium erwarte und hab auch noch Spaß beim Lernen.

Belohnungssystem

Implementiert euer ganz persönliches Belohnungssystem. Soll nicht heißen (schließt aber auch nicht aus), dass ihr euch nach jeder bestandenen Prüfung etwas schönes kauft. Was ist wohl die größte Belohnung nach erfolgreichem Abschluss eines Moduls? Jawohl, eine Lernpause. Ich versuche meine Prüfungstermine immer spätestens auf den 27. oder 28. eines Monats zu legen, um mir eine Lernpause von 3-4 Tagen zu gönnen. Und an diesen 3-4 Tagen darf alles gemacht werden, was nichts mit dem Studium zu tun hat.

Motivation durch Belohnung
Motivation durch Belohnung

Macht eine Flasche Wein auf, lümmelt euch auf die Couch und guckt euch einen Film an. Packt die Badehose ein, macht euch raus und geht ins Freibad. Schnappt euch einen Picknickkorb und unternehmt eine schöne Radtour. Fangt erst am 01. des nächsten Monats mit einem neuen Modul an.

Fazit

So ein Fernstudium lässt sich leichter in euren Alltag integrieren, als ihr denkt. Wichtig ist, dass ihr euch im Vorfeld Gedanken über eure Motivation und eure Ziele macht. Was wollt ihr mit eurem Studium erreichen? Wenn ihr dann die richtige Hochschule gefunden habt, die euch bei eurem Vorhaben am besten unterstützt, dann steht eurem Traum von einem Bachelor- oder Master-Abschluss nichts mehr im Wege.

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