Endlich habe ich mich mit meiner DJI Mavic Pro raus in den Schnee getraut. Dieser kurze Beitrag soll euch zeigen, wie schön ein Drohnenflug im Winter sein kann.

Der Faschingszeit sei’s gedankt, dass ich am 13. Februar nur einen halben Tag arbeiten mußte, und da geht ein gebürtiger Berliner natürlich nicht auf irgendeinen Umzug, sondern raus in die Natur.

Bild vom Großen Feldberg im Taunus
Großer Feldberg im Taunus

Flugbedingungen

Lange habe ich auf den richtigen Moment gewartet: Es durfte nicht zu kalt sein, ich wollte Schnee auf jedem Baum und die Sonne musste scheinen. Mein Ziel war der Große Feldberg, mit 881m die höchste Erhebung im Taunus. Dort oben ist natürlich auch immer mit starken Winden zu rechnen, doch ich hatte Glück.

DJI gibt an, dass mit den Akkus bei bis zu -10 geflogen werden kann und bei Temperaturen zwischen -10 Grad und +5 Grad mit reduzierter Kapazität zu rechnen ist. Ich bin bei -3 Grad problemlos geflogen und konnte keine eingeschränkte Akkuleistung feststellen. Mir sind nur fast die Finger erfroren. 😉

Worauf ihr achten solltet: Hohe Luftfeuchtigkeit bei eisigen Temperaturen kann zu Propellervereisung führen und eure Drohne damit zum Absturz bringen.

DJI Mavic Pro Foto vom Taunus
Blick über den Taunus Richtung Oberreifenberg

Vorbereitung und Start

Wenn ihr mit eurer Drohne einen winterlichen Ausflug plant, ist es wichtig, dass die Batterien voll geladen sind. Stellt sicher, dass die Akkus warm verstaut werden, damit sie nicht zu schnell auskühlen, bevor sie zum Einsatz kommen.

Bei all dem Schnee ist man natürlich auch auf der Suche nach einem idealen Start- und Landeplatz. Tatsache ist, dass ihr dort, wo der Schnee festgetreten ist, problemlos im Schnee starten könnt. Wer seine Drohne nicht im Schnee starten will, kann im Internet z. B. eine mobile Landeplattform kaufen.

Kleiner Tipp: Wenn ihr eure Drohne in kalter Umgebung startet, lasst sie erst einmal in ca. 1m Höhe hovern, damit die Akkus auf Betriebstemperatur kommen.

Drohnenselfie
Suchbild: Wer sieht den winkenden Drohnenpiloten?

Fazit

Zögert nicht lange, sondern macht euch mit eurer Drohne raus in den Schnee. Es macht auch im Winter unheimlich viel Spaß zu fliegen. Vergesst nur bitte eure Handschuhe nicht, damit ihr den Controller auch nach 5 Minuten noch bedienen könnt.

Falls ihr noch gar keine Drohne habt und gerade überlegt, euch eine zuzulegen: ich habe auf meiner Seite „Drohne fliegen“ ein paar Infos zur DJI Mavic Pro und wichtigen gesetzlichen Vorschriften zusammengefasst.

Und hier ist das Video, das auf dem Feldberg entstanden ist:

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